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Das schöne Tal „ Val di Cornia “ liegt in der südlichen Toskana und gehört zu dem Landstrich zwischen Livorno und Piombino, der besser als Costa degli Etruschi (Etruskische Küste) bekannt ist. Diese interessante und landschaftlich schöne Gegend bietet dem Besucher eine breite Palette an Möglichkeiten, einen sowohl entspannenden als auch abwechslungsreichen und interessanten Urlaub zu verbringen. Für jeden Geschmack ist etwas geboten: hier können Sie erholsame Ferien an den kilometerlangen, wunderschönen Sandstränden am Meer verbringen, gleichzeitig haben sie aber auch die Möglichkeit, sich sportlich zu betätigen. Sie können die zahlreichen Natur- und Kulturschätze der Gegend entdecken und Tagesausflüge zu den leicht erreichbaren Kulturstädten der Toskana machen. Und all dies in einer Gegend, die sich für ihre malerischen Orte, die unberührte Natur und das sonnige Klima auszeichnet; eine Gegend, die eine hervorragende kulinarische Tradition hat, in der qualitativ hochwertige Agrarprodukte hergestellt werden, darunter Rot- und Weißweine, Olivenöl, Honig, Wurst und Gemüse. Die Gemeinden, die den Verwaltungskern des Val di Cornia bilden, sind: Piombino, San Vincenzo, Campiglia Marittima, Suvereto, Sassetta und Venturina. Zwischen den Kleinstädten erstreckt sich die Weinstraße, wo der Besucher verschiedene Wein- und Olivenölproduzenten besuchen und Qualitätsweine aus dem D.O.C.-Anbau bis hin zur Riserva erwerben kann. |
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Piombino ist der Fährhafen für Elba und Sardinien und ein bedeutendes Zentrum der Schwermetallindustrie. Trotz der unschönen Fabrikanlage vor dem Ortseingang lohnt es sich, in Piombino Halt zu machen und die Altstadt zu besichtigen. Piombino ist wegen seiner Ursprünglichkeit besonders interessant: vom Tourismus unberührt hat es nichts von seiner Natürlichkeit eingebüßt. Das Centro Storico bietet sehenswerte Plätze und Bauten: Piazza Bovio, die auf einer kleinen Landzunge hoch über dem Fischerhafen gelegen ist. Vom Aussichtspunkt La Rocchetta genießt man eine wundervolle Aussicht über das Meer und die Inseln des Toskanischen Archipels, vor allem die Insel Elba. Knapp oberhalb der Piazza steht der Palazzo Comunale aus dem 15. Jh. Unweit davon findet man die Kirche Sant'Antimo. Vom Palazzo Comunale führt die Hauptgasse, der Corso Vittorio Emanuele II, zum Torrione, einem wuchtigen Befestigungsturm aus pisanischer Herrschaftszeit. |
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Die kleine Stadt ist ein beliebter Badeort mit langen Sandstränden und guten Bademöglichkeiten. Auch San Vincenzo ist einen Besuch wert: ein mittelalterlicher Wehrturm direkt an dem schönen Bootshafen, eine kleine Fußgängerzone mit vielen Läden, die bis spät abends geöffnet sind. Im Sommer herrscht hier allerdings Urlaubshochbetrieb. Die schönen Sandstrände erstrecken sich weiter in Richtung Süden entlang der Via della Principessa, die San Vincenzo mit Piombino verbindet, bis zum Golf von Baratti. Besonders schön ist der 5 km lange Piniengürtel (Parco Naturale di Rimigliano) zwischen der Straße und dem Strand. |
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Das schöne Städtchen mittelalterlicher Prägung liegt auf einem Hügel, der das Meer und das umliegende Land beherrscht. Sehenswert ist der Palazzo Pretorio aus dem 13. Jh., dessen Fassade mit den Wappen der damaligen Stadtvorsteher geschmückt ist. Darüber hinaus lohnt es sich, einen Spaziergang durch die kleinen Gassen zu unternehmen, um das Flair des alten, gut erhaltenen Stadtkerns zu erleben. Die Piazza della Vittoria bietet vor dem Tor zur Altstadt (der Porta a Mare) einen herrlichen Blick auf den Golf von Follonica und bei guter Sicht auf die Inseln des Toskanischen Archipels. |
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Suvereto ist ein hübsches Dorf, das für seine D.O.C.-Wein- und Olivenölproduktion bekannt ist. Der mittelalterliche Stadtkern ist sehr gut erhalten und zeugt von bezaubernder architektonischer Harmonie. Alte Stadtmauern, gepflasterte Gassen, Häuser aus Naturstein, historische Paläste und reizvolle Kirchen machen diesen Ort für Touristen interessant. Suvereto ist ein wahres Schmuckstück, das sein ursprüngliches Flair trotz Tourismus erhalten konnte. |
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Bereits die Fahrt nach Sassetta – besonders von Suvereto kommend – ist ein unvergessliches Naturerlebnis durch den dichten Macchia-Wald. Sassetta selbst ist ein verträumtes Bergdörfchen, dessen Geschichte bis ins 11. Jh. reicht. Eine wundersame Ruhe und einen herrlichen Ausblick auf die umgebende Landschaft kennzeichnen dieses kleine Dorf. |
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Populonia besteht aus einer herrlich gelegenen mittelalterlichen Oberstadt (Populonia Alta), die eine fantastische Aussicht bietet, und aus einer Ansiedlung direkt am Golf von Baratti, wo sich auch die Totenstädte der Etrusker (San Cerbone und Grotte) befinden. Populonia (etruskisch: Fufluna) war die einzige etruskische Stadt, die direkt am Meer lag. Das mittelalterliche Dorf ist von Stadtmauern umgeben und besteht aus einer Hauptstraße, einer parallel dazu verlaufenden Straße sowie aus der dominierenden mittelalterlichen Festung mit dem wuchtigen Turm. Vom Turm aus hat man einen herrlichen Blick über den Golf von Baratti und das offene Meer bis nach Elba (sowie Capraia und Korsika bei klarer Sicht). |
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Das Städtchen ist vor allem wegen seiner Thermalbäder bekannt. Das Wasser der Thermalquelle enthält Schwefel, Alkali und Erde und sprudelt mit einer Temperatur von 36° C aus zwei getrennten Springquellen. Die Quellen versorgen zwei Anlagen: die Terme Valle del Sole, die für therapeutische Behandlungen gut ausgestattet ist, und den See „Il Calidario“, der bei einer Überschwemmung entstanden ist. |
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